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Das Online-Magazin für die Schweiz, die EU und den Rest der Welt


24. April 2026

Bei Linde Material Handling in Deutschland startet wieder die StaplerCup-Saison. Für erfahrene Stapler-Piloten und engagierte Newcomer sind ab sofort Anmeldungen möglich, um sich an über 20 Austragungsorten im In- und Ausland zu qualifizieren. Finale ist im Oktober wieder in Aschaffenburg.

24. April 2026

«Die USA sind kein Experiment mehr; sie sind unser nächster grosser Umsatzmotor», heisst es beim  in Eschlikon beheimateten Hersteller von Reinigungs-Robotern Kemaro. Das Unternehmen hat bereits über 1500 Robots an mehr als 600 Industriekunden weltweit verkauft. Mit 5 Mio. US Dollar an frischem Kapital soll es nun in die nächste Runde gehen.

24. April 2026

Die Generalversammlung des Schweizerischen Verbands für Temperaturgeführte Logistik befasst sich am 8.Mai auf Schloss Lenzburg neben den üblichen Traktanden mit Personal-Management, zeitgemässer Werbung um Fachkräfte auf Social Media und der Frage, ob humanoide Roboter irgendwann hilfreich sein werden.

24. April 2026

Vorbei sind die Jahre beliebig ausgedehnter Lieferketten. Globale Just-in-Time-Lieferketten sind heute nur noch eine von vielen Optionen. In Krisenzeiten müssen sie resilienter sein. Mit neuen Führungs-Strategien befasste sich der 20. Logistiktag der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg.

23. April 2026

 «50 Shades of Grey» ist ein mässig langweiliger Kinostreifen zu Teenie-Phantasien über den ersten Sex mit  dem anderen Geschlecht. Für manchen aufregender dürfte «Grey Orange» sein: Ein globaler Anbieter von KI-gestützter Software für  Lagersteuerung und Bestandsmanagement, von dessen «GreyMatter»-Software jetzt Dematic profitieren will. 

23. April 2026

«Iterativ» heisst das Zauberwort, mit dem die süddeutsche Verbrauchermarkt-Kette V-Markt das  Lagerverwaltungssystem Wamas Core WMS von SSI Schäfer zur reibungslosen Versorgung seiner süddeutschen Filialen umgesetzt hat. Dadurch wurden Risiken während dem laufenden Betrieb minimiert.

23. April 2026

Millionenfach im Umlauf, sind Europaletten fester Bestandteil des Alltags in Industrie, Handel und Logistik. Doch A- und B-Qualitäten werden zunehmend knapp, warnt der Logistikdienstleister Dachser. Mit  Auswirkungen auf Kosten, Planungssicherheit und Lieferfähigkeit entlang der gesamten Supply Chain.

22. April 2026

Bei der Schweizerischen Flugsicherung blieben die Bildschirme auch nach der Behebung einer Störung am Mittwoch zunächst weiterhin dunkel. Eigentlich hatte Skyguide das technische Problem im Kontrollzentrum in Dübendorf bis zum Nachmittag bereits behoben. Das System schien jedoch anderer Meinung.

22. April 2026

Fördertechnik-Spezialist Ferag setzt auf die ganzheitliche Betrachtung der Lagerhaltung sowie den gezielten Einsatz von  Technologien zur Automatisierung definierter Fulfillment-Prozesse um die Effizienz der Auftrags-Abwicklung zu verbessern. Das von Ferag Solutions entwickelte Konzept basiert auf einer neuen Kennzahl «CoOF» (Cost of Order  Fulfillment). 

22. April 2026


Das Training Center von Swiss Logistics by ASFL SVBL in Rupperswil hatte dieser Tage Besuch von Bundesrat Beat Jans, Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, Jérôme Cosandey, Leiter der Direktion für Arbeit beim SECO, und dem Aargauer Regierungsrat Dieter Egli.



Innovationen sinnvoll vernetzen



WAGNER Schweiz AG






Innovationen sinnvoll vernetzen

02. August 2022

Gilgen Logistics realisierte mit Unterstützung durch GS1 Switzerland eine Intralogistik-Anlage mit Digitalisierung der Komponenten und Visualisierung durch Augmented Reality. Jan Eberle, Leiter des Bereichs Transport und Logistik bei GS1 Switzerland, über die Verknüpfung per Digital Link.

Frage: Wir haben die konsequente Verknüpfung und Umsetzung eines solchen Entwurfs wie bei Gilgen Logistics bei anderen bislang noch nicht gesehen. Das wurde auch beim Swiss Logistics Award 2022 entsprechend gewürdigt.

Wie viele solcher Projekte gibt es denn bisher?

Jan Eberle: Es ist der neue Standard, GS1 Digital Link, der uns hier zum Erfolg verhilft. In anderen Branchen – siehe unsere Projekte mit trustbox, Sondia und Queamer – haben wir solche Konzepte bereits sehr erfolgreich umgesetzt. Mit Gilgen haben wir das nun erstmals auf den Transport- und Logistikbereich angewendet. Eine Premiere in der Schweiz.

Frage: Was beinhaltet der GS1 Digital Link?

Digital Link verbindet die GS1 Identifikationsnummern mit dem Web. Mit dem globalen Standard können verschiedene Informationen über einen einzigen Link zur Verfügung gestellt und jederzeit angepasst werden, ohne den Link auf der einzelnen Anlagekomponente erneuern zu müssen.

Frage: Frage: Wäre ein solches Projekt ohne GS1 Standard möglich gewesen und spielt im konkreten Fall der elektronische Datenaustausch (EDI) auch eine Rolle?

Gilgen identifiziert die einzelnen Anlagekomponenten mit einem global gültigen GS1 Standard und verbindet diese mit dem GS1 Digital Link mit einer Datenbank, die zusätzliche Informationen enthält. Ohne GS1 Standards wäre der Komplexitätsgrad um einiges höher.

EDI wird vor allem im «Order to Cash»-Prozess angewendet. Der Gilgen Case hat einen anderen Fokus.

Frage: Nun wurde zur Erkennung der einzelnen Anlagen-Komponenten statt des bekannten Strichcodes auf den QR-Code zugegriffen. Hat das besondere Gründe?

2D Codes haben den Vorteil, dass mehr Informationen auf kleinerer Fläche hinterlegt werden können, im Gegensatz zum klassischen Barcode.

Abb.: Gilgen Logistics

Frage: Wie gross sind denn die Datenvolumen, von denen wir hier reden?

Die Informationen im GS1 Digital Link selbst sind verhältnismässig gering. Die verknüpften Daten im Web hingegen bieten unendliche Möglichkeiten. Gilgen stellt Informationen zur Komponente, Visualisierungen und Reparaturanleitungen zur Verfügung, was eine entsprechende Datenmenge verursacht.

Frage: Wird der QR-Code irgendwann den Strichcode ablösen?

2D Codes bieten wie ober bereits erwähnt gegenüber dem Barcode Vorteile in Bezug auf das Informationsvolumen. In der Logistikbranche können diese bereits im Transport zur eindeutigen Identifizierung einer Sendung angewendet werden. Dies stösst bereits auf Interesse beim Fachbeirat Logistik aber auch im Detailhandel hat der Übergang zum 2D Code bereits begonnen.

Frage: In das Projekt mit Gilgen wurde viel Arbeit investiert und an Grundlagen gearbeitet – wie reagiert die Branche auf das neue Angebot?

Gilgen hat mit diesem Digitalisierungsprojekt einen Wettbewerbsvorteil geschaffen. Effizienz und Qualität gegenüber dem Kunden wurde so erhöht. Zusätzlich zeigt Gilgen damit den Willen und die Fähigkeit zur Innovation.

 

J.Eberle

 

Der GS1 Digital Link Standard
Der GS1 Digital Link Standard besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Der erste Teil stellt die neue Sprache dar, die technisch als «Syntax» bezeichnet wird. Es wird also eine Sprache geschaffen, die einerseits im Web funktioniert, aber eben auch innerhalb der GS1-Welt genutzt werden kann. Beim zweiten Teil handelt es sich um den so genannten GS1 Digital Link Resolver, also eine konkrete Lösung, die von GS1 , von unseren Mitgliedern selbst oder durch eine dritte Partei angeboten wird. GS1 Digital Link Anwendungen können auch über die bereits vorhandenen GS1 Strichodes realisiert werden. Das setzt aber voraus, dass die App aus den Daten einen GS1 Digital Link erstellen kann.Es wird damit eine Grundlage geschaffen, auf effiziente Weise Daten zu verwalten, jedoch auf das Datenvolumen haben generell betrachtet GS1 Standards keinen Einfluss.

 

www.gs1.ch




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